Sensibilität für Brustkrebs durch Emotionalen Hintergrund?

Jasmina Kovacev, Expertin in der Unterstützung von Krebspatienten, spricht während einer Paneldiskussion auf der 8. Intl META-Health Conference, Mumbai 2017, über ihre Beobachtungen zu Brustkrebs:

Brustkrebse sind die häufigsten Krebsarten bei Frauen, jedenfalls in Neuseeland und in Kroatien, den beiden Ländern wo ich arbeite. Transkulturell geht es um die tiefe Verbindung mit geliebten Personen, um die Art, wie wir die Welt als Frauen und Mütter erleben.

Im Konzept von META-Health und den biologischen Naturgesetzen werden 2 hauptsächliche Konfliktarten unterschieden, die entweder die Drüsenläppchen oder ihre Ausführungsgänge betreffen.

  • Bei den Drüsen selbst geht es um Sorgen, entweder um Kinder und das häusliche Umfeld, oder um die Beziehung zum Partner oder nach aussen hin, abhängig von der betroffenen Körperseite und der Händigkeit.
    Wir müssen also verstehen, wie wichtig Liebe ist, denn ihr Gegenpart ist Angst, und was ist Sorge? Sie ist die Angst vor etwas in der Zukunft, keine Realität, sondern eine Projektion.
  • Bei den Milchgängen geht es wie bei der Oberhaut um Kontakt, vor allem um Kontaktabriss von geliebten Personen. Wieder kommt es im Einzelnen auf Händigkeit und Körperseite an.

Ich habe mit vielen verschiedenen Fällen gearbeitet. Unsere Wahrnehmung entscheidet über die Verknüpfung – daher kann man die betroffene Seite nicht voraussagen.

Zum Beispiel hatte ich eine Klientin mit duktalem Krebs, deren Konflikt würde „nach dem Buch“ den Partner oder Gleichgestellte betreffen. Das ließ sich aber nicht identifizieren. Am Ende zeigte sich, dass es um ihre Arbeit ging, die sie wie ihr eigenes Kind empfand. Man kann also den Konflikt nicht beschreiben, ohne die individuelle Geschichte dahinter zu kennen.

Prägung ist ausschlaggebend

Auch die Vergangenheit – nicht nur in dieser einen Lebenszeit – hat großen Einfluss auf uns. In einer Gruppe von Frauen, die alle das gleiche Erlebnis haben, entwickeln die einen Krebs und die anderen nicht: vergangene Erlebnisse haben sie vorgeprägt.

Einen sehr interessanten Fall kann ich hier berichten von einer Frau, die ihr ganzes Leben lang Zysten in der Brust hatte. Diese wurden medizinisch als präkanzerös eingeschätzt, daher sollte ihr Zustand engmaschig überprüft werden. Was wir im Hintergrund fanden, ist dass ihr in einem früheren Leben die Brust als Strafe abgeschnitten worden war. Für sie manifestierte sich das so, dass ihre Hormone umgestellt waren, dass z.B. ihre Brüste nach der Regelblutung anschwollen, nicht vorher, was die Ärzte sehr verwunderte.

Jedesmal, wenn sie zur Mammografie ging (und dort wird ja die Brust eingespannt), wirkte das als unbewusste Erinnerung und Stresstrigger, und so kam es zu den Zysten in der folgenden Regenerationsphase.

Ermutigende Erfahrungen

Die Brüste sind äussere Zeichen unserer Weiblichkeit, und wie wir unsere Lieben nähren und umsorgen. Ich kann nur den Rat geben, frühzeitig Konfliktthemen und -muster zu erkennen und aufzulösen – dann kann es schnelle Erfolge geben, speziell mit allen Veränderungen an den Milchdrüsen. Die Erfahrung, dass nach meiner Arbeit beim nächsten Checkup der Patientin gesagt wird „Vermutlich haben wir bei der Diagnose einen Fehler gemacht“, hat sich schon vielfach wiederholt. Das Zurückgehen der Tumoren ist mitunter fast im Rahmen von Tagen zu beobachten.

Einer Klientin schwollen die Brüste jedesmal schmerzhaft an, wenn sie schlechte Nachrichten über ihr neugeborenes Enkelkind bekam, das auf der Intensivstation behandelt wurde. Die Emotionen haben unmittelbaren Einfluss auf das was der Körper macht. Aber als ich sie als Übersetzerin zum Arzt begleitete und sie ihn fragte, ob Stress der Grund sein könnte, meinte er „Absolut nicht.“

Ich bin so glücklich, dass ich hier in Indien so viele Ärzte treffe, die offen sind für META-Health, das ist fantastisch. Denn das sind die Juwelen ihres Fachs!

Lerne mehr über die Weibliche Brust im META-Wiki!

Grafik: IMMA, bearbeitet von Kora Klapp

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